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§ 1 Allgemeines
- Geltungsbereich
1.
Die Geschäftsbedingungen
gelten für alle
gegenwärtigen und
zukünftigen Geschäftsbeziehungen.
2.
Verbraucher im Sinne
der Geschäftsbedingungen
sind natürliche
Personen, mit denen
in Geschäftsbeziehungen
getreten wird, ohne
dass diesen eine gewerbliche
oder selbstständige
berufliche Tätigkeit
zugerechnet werden kann.
Unternehmer im Sinne
der Geschäftsbedingungen
sind natürliche
oder juristische Personen
oder rechtsfähige
Personengesellschaften,
mit denen in Geschäftsbeziehungen
getreten wird, die in
Ausübung einer
gewerblichen oder selbständigen
beruflichen Tätigkeit
handeln.
Kunde im Sinne der Geschäftsbeziehungen
sind sowohl Verbraucher
als auch Unternehmer.
3.
Abweichende, entgegenstehende
oder ergänzende
allgemeine Geschäftsbedingungen
werden, selbst bei Kenntnis,
nicht Vertragsbestandteil,
es sei denn, ihrer Geltung
wird ausdrücklich
schriftlich zugestimmt.
§
2 Vertragsschluss
1.
Unsere Angebote sind
freibleibend. Technische
Änderungen sowie
Änderungen in Form,
Farbe und/oder Gewicht
bleiben im Rahmen des
Zumutbaren vorbehalten.
2.
Mit der Bestellung einer
Ware erklärt der
Kunde verbindlich, die
bestellte Ware erwerben
zu wollen.
Wir sind berechtigt,
das in der Bestellung
liegende Vertragsangebot
innerhalb von zwei Wochen
nach Eingang bei uns
anzunehmen. Die Annahme
kann entweder schriftlich
oder durch Auslieferung
der Ware an den Kunden
erklärt werden.
3.
Bestellt der Verbraucher
die Ware auf elektronischem
Wege, werden wir den
Zugang der Bestellung
unverzüglich bestätigen.
Die Zugangsbestätigung
stellt noch keine verbindliche
Annahme der Bestellung
dar. Die Zugangsbestätigung
kann mit der Annahmeerklärung
verbunden werden.
4.
Der Vertragsschluss
erfolgt unter dem Vorbehalt
der richtigen und rechtzeitigen
Selbstbelieferung durch
unsere Zulieferer. Dies
gilt nur für den
Fall, dass die Nichtlieferung
nicht von uns zu vertreten
ist, insbesondere bei
Abschluss eines konkurrenten
Deckungsgeschäftes
mit unserem Zulieferer.
Der Kunde wird über
die Nichtverfügbarkeit
der Leistung unverzüglich
informiert. Die Gegenleistung
wird unverzüglich
zurückerstattet.
§
3 Eigentumsvorbehalt
1.
Bei Verträgen mit
Verbrauchern behalten
wir uns das Eigentum
an der Ware bis zur
vollständigen Bezahlung
des Kaufpreises vor.
Bei Verträgen mit
Unternehmern behalten
wir uns das Eigentum
an der Ware bis zur
vollständigen Begleichung
aller Forderungen aus
einer laufenden Geschäftsbeziehung
vor.
2.
Der Kunde ist verpflichtet,
uns einen Zugriff Dritter
auf die Ware, etwa im
Falle einer Pfändung,
sowie etwaige Beschädigungen
oder die Vernichtung
der Ware unverzüglich
mitzuteilen. Einen Besitzwechsel
der Ware sowie den eigenen
Wohnsitzwechsel hat
uns der Kunde unverzüglich
anzuzeigen.
3.
Wir sind berechtigt,
bei vertragswidrigem
Verhalten des Kunden,
insbesondere bei Zahlungsverzug
oder bei Verletzung
einer Pflicht nach Ziffer
3 und 4 dieses Paragraphen
vom Vertrag zurückzutreten
und die Ware herauszuverlangen.
4.
Der
Unternehmer ist berechtigt,
die Ware im ordentlichen
Geschäftsgang weiterzuveräußern.
Er tritt uns bereits
jetzt alle Forderungen
in Höhe des Rechnungsbetrages
ab, die ihm durch die
Weiterveräußerung
gegen einen Dritten
erwachsen. Wir nehmen
die Abtretung an. Nach
der Abtretung ist der
Unternehmer zur Einziehung
der Forderung ermächtigt.
Wir behalten uns vor,
die Forderung selbst
einzuziehen, sobald
der Unternehmer seinen
Zahlungsverpflichtungen
nicht ordnungsgemäß
nachkommt und in Zahlungsverzug
gerät.
5.
Die
Be- und Verarbeitung
der Ware durch den Unternehmer
erfolgt stets im Namen
und im Auftrag für
uns. Erfolgt eine Verarbeitung
mit uns nicht gehörenden
Gegenständen, so
erwerben wir an der
neuen Sache das Miteigentum
im Verhältnis zum
Wert der von uns gelieferten
Ware zu den sonstigen
verarbeiteten Gegenständen.
Dasselbe gilt, wenn
die Ware mit anderen,
uns nicht gehörenden
Gegenständen vermischt
ist.
§
4 Widerrufs- und Rückgaberecht
1.
Der Verbraucher hat
das Recht, seine auf
den Abschluss des Vertrages
gerichtete Willenserklärung
innerhalb von zwei Wochen
nach Eingang der Ware
zu widerrufen. Der Widerruf
muss keine Begründung
enthalten und ist in
Textform oder durch
Rücksendung der
Ware gegenüber
dem Verkäufer zu
erklären; zur Fristwahrung
genügt die rechtzeitige
Absendung.
Das Widerrufs- und Rückgaberecht
besteht nicht bei Waren,
die nach Kundenspezifikation
angefertigt werden.
Eine Anfertigung nach
Kundenspezifikation
stellt insbesondere
auch dar, wenn die Waren
mit einem vom Kunden
gewünschten Aufdruck
versehen werden.
2.
Der Verbraucher ist
bei Ausübung des
Widerrufsrecht zur Rücksendung
verpflichtet, wenn die
Ware durch Paket versandt
werden kann. Die Kosten
der Rücksendung
trägt bei Ausübung
des Widerrufsrechtes
bei einem Bestellwert
bis zu 40 Euro der Verbraucher,
es sei denn, die gelieferte
Ware entspricht nicht
der bestellten Ware.
Bei einem Bestellwert
über 40 Euro hat
der Verbraucher die
Kosten der Rücksendung
nicht zu tragen.
3.
Wir
sind berechtigt, bei
vertragswidrigem Verhalten
des Kunden, insbesondere
bei Zahlungsverzug oder
bei Verletzung einer
Pflicht nach Ziffer
3 und 4 dieses Paragraphen
vom Vertrag zurückzutreten
und die Ware herauszuverlangen.
4.
Der Unternehmer ist
berechtigt, die Ware
im ordentlichen Geschäftsgang
weiterzuveräußern.
Er tritt uns bereits
jetzt alle Forderungen
in Höhe des Rechnungsbetrages
ab, die ihm durch die
Weiterveräußerung
gegen einen Dritten
erwachsen. Wir nehmen
die Abtretung an. Nach
der Abtretung ist der
Unternehmer zur Einziehung
der Forderung ermächtigt.
Wir behalten uns vor,
die Forderung selbst
einzuziehen, sobald
der Unternehmer seinen
Zahlungsverpflichtungen
nicht ordnungsgemäß
nachkommt und in Zahlungsverzug
gerät.
5.
Der Verbraucher hat
Wertersatz für
eine durch die bestimmungsgemäße
Ingebrauchnahme der
Ware entstandene Verschlechterung
zu leisten. Der Verbraucher
darf die Ware vorsichtig
und sorgsam prüfen.
Den Wertverlust, der
durch die über
die reine Prüfung
hinausgehende Nutzung
dazu führt, dass
die Ware nicht mehr
als "neu"
verkauft werden kann,
hat der Verbraucher
zu tragen.
§
5 Vergütung
1.
Der angebotene Kaufpreis
ist bindend. Im Kaufpreis
ist die gesetzliche
Mehrwertsteuer enthalten.
Beim Versendungsverkauf
versteht sich der Kaufpreis
zuzüglich einer
Versandkostenpauschale.
Diese errechnet sich
für den Paketversand
national inkl. Verpackung
wie folgt:
bis 5 kg
7,00
Euro*
bis 10 kg 10,50
Euro*
bis 20 kg 14,00
Euro*
(* + 7,55 Euro bei Nachnahmeversand)
2.
Transporte
per Spedition werden
nach Angebot berechnet.
Auslandspakete werden
je nach Gewicht per
Angebot berechnet.
Dem Kunden entstehen
bei Bestellungen durch
Nutzung der Fernkommunikationsmittel
keine zusätzlichen
Kosten.
Der Kunde kann den Kaufpreis
per Nachnahme, Rechnung
oder Lastschrift leisten.
Bei Neukunden erfolgt
die erste Lieferung
jedoch grundsätzlich
nur gegen Nachnahme.
Die Nachnahmegebühr
beträgt 7,55 Euro
pro Sendung.
3.
Der Kunde verpflichtet
sich, nach Erhalt der
Ware innerhalb von zehn
Tagen den Kaufpreis
zu zahlen. Nach Ablauf
dieser Frist kommt der
Kunde in Zahlungsverzug.
Der Verbraucher hat
während des Verzugs
die Geldschuld in Höhe
von fünf Prozent
über dem Basiszinssatz
zu verzinsen.
Der Unternehmer hat
während des Verzugs
die Geldschuld in Höhe
von acht Prozent über
dem Basiszinssatz zu
verzinsen.
4.
Der Kunde hat ein Recht
zur Aufrechnung nur,
wenn seine Gegenansprüche
rechtskräftig festgestellt
wurden oder durch uns
anerkannt wurden.
Der Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht
nur ausüben, wenn
sein Gegenanspruch auf
dem selben Vertragsverhältnis
beruht.
§
6 Gefahrübergang
1.
Ist der Käufer
Unternehmer, geht die
Gefahr des zufälligen
Untergangs und der zufälligen
Verschlechterung der
Ware mit der Übergabe,
beim Versendungskauf
mit der Auslieferung
der Sache an den Spediteur,
den Frachtführer
oder der sonst zur Ausführung
der Versendung bestimmten
Person oder Anstalt
auf den Käufer
über.
2.
Ist der Käufer
Verbraucher, geht die
Gefahr des zufälligen
Untergangs und der zufälligen
Verschlechterung der
verkauften Sache auch
beim Versendungskauf
erst mit der Übergabe
der Sache auf den Käufer
über.
3.
Der Übergabe steht
es gleich, wenn der
Käufer im Verzug
der Annahme ist.
§ 7 Gewährleistung
1.
Ist der Käufer
Unternehmer, leisten
wir für Mängel
der Ware zunächst
nach unserer Wahl Gewähr
durch Nachbesserung
oder Ersatzlieferung.
2.
Ist der Käufer
Verbraucher, so hat
er zunächst die
Wahl, ob die Nacherfüllung
durch Nachbesserung
oder Ersatzlieferung
erfolgen soll. Wir sind
jedoch berechtigt, die
Art der gewählten
Nacherfüllung zu
verweigern, wenn sie
nur mit unverhältnismäßigen
Kosten möglich
ist und die andere Art
der Nacherfüllung
ohne erhebliche Nachteile
für den Verbraucher
bleibt.
3.
Schlägt die Nacherfüllung
fehl, kann der Kunde
grundsätzlich nach
seiner Wahl Herabsetzung
der Vergütung (Minderung)
oder Rückgängigmachung
des Vertrages (Rücktritt)
verlangen. Bei einer
nur geringfügigen
Vertragswidrigkeit,
insbesondere bei nur
geringfügigen Mängeln,
steht dem Kunden jedoch
kein Rücktrittsrecht
zu.
4.
Unternehmer müssen
uns offensichtliche
Mängel und Mindermengen
unverzüglich nach
Empfang der Ware schriftlich
anzeigen. Erfolgt die
Anzeige nicht innerhalb
einer Frist von 2 Wochen,
ist die Geltendmachung
des Gewährleistungsanspruchs
ausgeschlossen. Zur
Fristwahrung genügt
die rechtzeitige Absendung.
Den Unternehmer trifft
die volle Beweislast
für sämtliche
Anspruchsvoraussetzungen,
insbesondere für
den Mangel selbst, für
den Zeitpunkt der Feststellung
des Mangels und für
die Rechtzeitigkeit
der Mängelrüge.
Verbraucher müssen
uns innerhalb einer
Frist von zwei Monaten
nach dem Zeitpunkt,
zu dem der vertragswidrige
Zustand der Ware festgestellt
wurde, über offensichtliche
Mängel schriftlich
unterrichten. Maßgeblich
für die Wahrung
der Frist ist der Zugang
der Unterrichtung bei
uns. Unterlässt
der Verbraucher diese
Unterrichtung, erlöschen
die Gewährleistungsrechte
zwei Monate nach seiner
Feststellung des Mangels.
Dies gilt nicht bei
Arglist des Verkäufers.
Die Beweislast für
den Zeitpunkt der Feststellung
des Mangels trifft den
Verbraucher. Wurde der
Verbraucher durch unzutreffende
Herstelleraussagen zum
Kauf der Sache bewogen,
trifft ihn für
seine Kaufentscheidung
die Beweislast. Bei
gebrauchten Gütern
trifft den Verbraucher
die Beweislast für
die Mangelhaftigkeit
der Sache.
5.
Wählt der Kunde
wegen eines Rechts-
oder Sachmangels nach
gescheiterter Nacherfüllung
den Rücktritt vom
Vertrag, steht ihm daneben
kein Schadensersatzanspruch
wegen des Mangels zu.
Wählt der Kunde
nach gescheiterter Nacherfüllung
Schadensersatz, verbleibt
die Ware beim Kunden,
wenn ihm dies zumutbar
ist. Der Schadensersatz
beschränkt sich
auf die Differenz zwischen
Kaufpreis und Wert der
mangelhaften Sache.
Dies gilt nicht, wenn
wir die Vertragsverletzung
arglistig verursacht
haben.
6.
Für Unternehmer
beträgt die Gewährleistungsfrist
ein Jahr ab Ablieferung
der Ware. Für Verbraucher
beträgt die Verjährungsfrist
zwei Jahre ab Ablieferung
der Ware. Bei gebrauchten
Sachen beträgt
die Verjährungsfrist
ein Jahr ab Ablieferung
der Ware. Dies gilt
nicht, wenn der Kunde
uns den Mangel nicht
rechtzeitig angezeigt
hat (Ziff. 4 dieser
Bestimmung).
7.
Ist der Käufer
Unternehmer, gilt als
Beschaffenheit der Ware
grundsätzlich nur
die Produktbeschreibung
des Herstellers als
vereinbart. Öffentliche
Äußerungen,
Anpreisungen und Werbung
des Herstellers stellen
daneben keine vertragsgemäße
Beschaffenheitsangabe
der Ware dar.
8.
Erhält der Kunde
eine mangelhafte Montageanleitung,
sind wir lediglich zur
Lieferung einer mangelfreien
Montageanleitung verpflichtet
und dies auch nur dann,
wenn der Mangel der
Montageanleitung der
ordnungsgemäßen
Montage entgegensteht.
9.
Garantien im Rechtssinne
erhält der Kunde
durch uns nicht. Herstellergarantien
bleiben hiervon unberührt.
§ 8 Haftungsbeschränkungen
1.
Bei
leicht fahrlässigen
Pflichtverletzungen
beschränkt sich
unsere Haftung auf den
nach der Art der Ware
vorhersehbaren, vertragstypischen,
unmittelbaren Durchschnittsschaden.
Dies gilt auch bei leicht
fahrlässigen Pflichtverletzungen
unserer gesetzlichen
Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.
Gegenüber Unternehmern
haften wir bei leicht
fahrlässiger Verletzung
unwesentlicher Vertragspflichten
nicht.
2.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen
betreffen nicht Ansprüche
des Kunden aus Produkthaftung.
Weiter gelten die Haftungsbeschränkungen
nicht bei uns zurechenbaren
Körper- und Gesundheitsschäden
oder bei Verlust des
Lebens des Kunden.
3.
Schadensersatzansprüche
des Kunden wegen eines
Mangels verjähren
nach einem Jahr ab der
Ablieferung der Ware.
Dies gilt nicht, wenn
uns grobes Verschulden
vorwerfbar ist, sowie
im Falle von uns zurechenbaren
Körper- und Gesundheitsschäden
oder bei Verlust des
Lebens des Kunden.
§
9 Schlussbestimmungen
1.
Es
gilt das Recht der Bundesrepublik
Deutschland. Die Bestimmungen
des UN-Kaufrechts finden
keine Anwendung.
2.
Ist der Kunde Kaufmann,
juristische Person des
öffentlichen Rechts
oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen,
ist ausschließlicher
Gerichtsstand für
alle Streitigkeiten
aus diesem Vertrag unser
Geschäftssitz.
Dasselbe gilt, wenn
der Kunde keinen allgemeinen
Gerichtsstand in Deutschland
hat oder Wohnsitz oder
gewöhnlicher Aufenthalt
im Zeitpunkt der Klageerhebung
nicht bekannt sind.
3.
Sollten einzelne Bestimmungen
des Vertrages mit dem
Kunden einschließlich
dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen
ganz oder teilweise
unwirksam sein oder
werden, so wird hierdurch
die Gültigkeit
der übrigen Bestimmungen
nicht berührt.
Die ganz oder teilweise
unwirksame Regelung
soll durch eine Regelung
ersetzt werden, deren
wirtschaftlicher Erfolg
dem der Unwirksamen
möglichst nahe
kommt.
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